Affensteine Sächsische Schweiz Felsen

Gerade am Wochenende versuchen wir oft etwas in Familie zu unternehmen. Egal ob Fahrradtouren, Skaten oder Wandern. Bewegung an der frischen Luft ist nicht nur gesund, sondern macht auch viel Spaß. Vor allem wenn man solche Unternehmungen mit seinen Liebsten oder Freunden macht. Wir fahren mindestens einmal im Jahr ins Elbsandsteingebirge – oder auch Sächsische Schweiz genannt. Diese ist nicht nur schön, sondern sehr vielfältig. Uns zieht es oft zu der Felsgruppe Affensteine, denn sie sehen echt spektakulär aus. Diese zerklüfteten Felsen sind ein sehr beliebtes Ziel vieler mutiger Wanderer und vor allem Kletterer.

Viele Wege führen nach oben

Wir parken oft im Kirnitzschtal am Beuthenfall, sodass wir über die Zeughausstraße zum unteren Affensteinweg gelangen. Dort wandern wir immer bis zu dem kleinen Felsen, welcher rechts von der Felsgruppe Affensteine liegt. Hier beginnt schon das Klettern, denn hier drauf zu klettern ist ein Muss, vor alle für unsere Kids. Von hier hat man einen schönen Blick auf die Affenstein-Felsgruppe, welche zwischen den Bäumen nach oben ragt.

Affensteine Sächsische Schweiz Affensteinweg Felsen

Nach einer kurzen Pause geht es dann weiter Richtung Affensteine. Nicht etwa auf dem unteren Affensteinweg entlang. Nein, direkt auf die Affensteine drauf zu. Von dort aus gabelt sich der Weg. Der einfache Wanderweg geht links entlang der Affensteine. Wer es doch etwas schwieriger mag und geübt ist, kann sich an der Häntzschelstiege oder der etwas leichteren Zwillingsstiege versuchen. Beide Aufstiege sind für Geübte und es wird eine Sicherung empfohlen, vor allem was die Häntzschelstiege angeht. Wir selbst nutzen gern den Aufstieg der Zwillingsstiege.

Affensteine Sächsische Schweiz Zwillingsstiege Aufstieg

Die Gegend ist sehr schön. Mitten im Wald, Felsen rechts und links und Natur pur. Wir lieben und genießen das. Es tut nicht nur gut, sondern ist auch sehr entspannend. Ganz nach dem Motto „Raus aus dem Alltag, rein in die Natur.“, denn das trifft es hier auf den Punkt.

An der Zwillingsstiege angekommen, ist dann etwas Konzentration und Kraft gefragt. Auf Steigbügeln am Felsen muss man ein paar Meter Höhe überwinden. Es macht Spaß, aber ist definitiv nichts für Leute mit Höhenangst. Oben angekommen, kann man eine gigantische Aussicht genießen, vorausgesetzt es ist schönes Wetter. 😊

Über Wanderwege geht es dann weiter bis zum Carolafelsen, auf dessen Plattform wir erst einmal Pause machen und die schöne Aussicht genießen. Überall Felsen und Wald, einfach traumhaft und Natur pur. Es ist auch ein beliebtes Ziel vieler Wanderer.

 

Viele Wege führen auch nach unten

Während einige mutige noch den weiteren Aufstieg über Leitern und durch einen Kamin bis ganz nach oben klettern, nutzen wir dann doch den Wanderweg „Oberer Affensteinpromenade“ zum Weiterkommen bzw. später zum Abstieg. Hier gibt es auch verschiedene Wege.

Eigentlich nutzen wir immer die Affensteine-Winterberg-Route zum Abstieg, um wieder zu unserem Auto am Beuthenfall im Kirnitzschtal zu gelangen.

Doch dieses Mal haben wir uns für einen Bergpfad über den Frienstein, Reitsteig bis hin zum Kuhstall entschieden.

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Wir wollten uns auch mal das Felsentor anschauen, denn es wird gesagt, dass hier früher die Menschen der naheliegenden Orte ihr Vieh unterbrachten, um es zu schützen. Dort angekommen, waren wir echt erstaunt. Es sieht nicht nur gigantisch aus, sondern man hat auch einen schönen Ausblick von da.

Affensteine Sächsische Schweiz Felsentor Kuhstall

Über eine Himmelsleiter gelangt man noch etwas weiter nach oben, direkt auf den Felsen des Felsentors. Die Aussicht ist einfach nur schön und faszinierend. So schnell und oft kommt man ja nicht hier her, deshalb geniessen wir den Ausblick eine Weile. 😉

Auch wenn wir schon langsam fix und fertig sind, genießen wir noch den letzten Teil des Abstiegs. Hier kommen wir noch einmal an coolen Felsen und Baumstämmen mit Steinfiguren vorbei.

An einer kleinen flachen Stelle der Kirnitzsch haben wir Katzengold entdeckt. Katzengold ist eine andere Bezeichnung für Pyrit. Dabei handelt es sich um ein sehr häufig vorkommendes Mineral also kein echtes Gold.

Noch ein paar Meter und wir sind am Lichtenhainer Wasserfall, der auch ein Hauptanziehungspunkt von Touristen in dieser Gegend ist. Jede halbe Stunde wird die Wehranlage geöffnet und ein riesiger Wasserschwall fällt nach unten. Es ist eine Attraktion und erfreut viele Besucher.

Nach ungefähr 6 Stunden Wander- und Klettertour sind wir dann wieder an unserem Auto angekommen und freuen uns auf einen gemütlichen Abend zuhause.

Es war wieder ein schöner Ausflug und durch die viele frische Luft können wir bestimmt gut schlafen. 😊

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