Eiswelt Dresden Eis Narr Weihnachtsmarkt

Was haben Frau Holle, Frozen – Die Eiskönigin und Wintersportarten gemeinsam?
Ok, so schwer ist es nicht, oder? Schnee, Eis und Kälte – und genau das sind die Elemente, die auch in der Eiswelt Dresden vereinigt sind. Noch bis zum 25. Februar 2018 haben Besucher die Möglichkeit sich die gigantischen Eis- und Schneeskulpturen in der Eiswelt Dresden auf dem Areal der Zeitenströmung anzuschauen. Aber Achtung: Hier heißt es warm anziehen, denn die Temperatur in der Halle wird konstant bei minus 8 Grad gehalten, damit die Figuren diesen langen Zeitraum erhalten bleiben.

Eis- und Schneeskulpturen in der Eiswelt

Ich habe mich gefragt, wie eigentlich diese Figuren entstehen und woher das ganze Eis kommt. Die Antworten auf diese spannenden Fragen habe ich in dem Begleitheft zur Eiswelt gefunden.

Eiswelt Dresden Eis Begleitheft Eintrittskarten Broschüre

25 internationale Künstler, darunter auch mehrere Welt- und Europameister im „ice carven“, kamen extra nach Dresden, um die Skulpturen aus den riesigen Eisblöcken zu zaubern. Das Eis wurde in Lettland, Frankreich und Belgien bestellt, da es in Deutschland kaum so einen frostigen Winter gibt, um hier diese Mengen an Eis bereitstellen zu können. Die Eisblöcke wurden in Kühlzellen und mit Kühlcontainern nach Dresden transportiert.

Dort angekommen konnte es schon ans Werk gehen. Mit viel Feingefühl wurden Eisblöcke aufeinandergestellt und mit Wasserspritzern die Fugen verdichtet. Danach steckte der Künstler grob mit einem Meißel die ersten Skizzen des Entwurfs ab, bevor mit der Kettensäge dieser grob bearbeitet wurde. Mit verschiedenen Sorten von Meißeln, Hacken und Bohrern wurden letztendlich die Details angefertigt. Mit Schleifmaschinen und Dampfbügeleisen finalisierten dann die Künstler die Oberflächen des Eises, sodass dieses in seiner vollen Pracht glänzt.

Eiswelt Dresden Eis Geschenk

Also ein ganz schöner Aufwand, um solche tollen Eisfiguren zu zaubern.

Märchen, Wintersport und Geschichte

Schon als ich auf Plakaten gesehen habe, dass es in Dresden die Eiswelt gibt, wurde meine Neugierde geweckt. Ich wollte unbedingt wissen, wie die Skulpturen in Echt aussehen, denn die Fotos, die ich gesehen habe fand ich schon faszinierend.

Schön warm angezogen – natürlich mit Schal, Handschuh, dicker Jacke und Mütze – sind wir dann auch schon los um uns in das frostige Erlebnis zu stürzen. Die Vorhalle der Eiszeit ist noch schön angenehm warm und es gibt auch eine Gastronomie mit warmen Getränken und Essen. Aber kaum an der Tür zur Eishalle angekommen merkte man schon die Kälte.

Die Halle war recht dunkel und nur die Figuren wurde mit Hilfe verschiedenfarbiger Lichter angestrahlt.

Gleich am Anfang war Frau Holle und Szenen zum Thema Weihnachtsmarkt aus Eis zu sehen. Da die Ausstellung in Dresden und der Striezelmarkt einer der ältesten Weihnachtsmärkte in Deutschland ist, war es doch naheliegend, diesen in dieser Ausstellung zu verwirklichen.

Eiswelt Dresden Eis Frau Holle

Auch der Grinch, der Nussknacker, die Weihnachtsgeschichte und Aschenputtel mit Schloss Moritzburg sind ein Muss für diese Eisausstellung, die über die Weihnachtszeit die Besucher anlockt.

Natürlich dürfen auch Sehenswürdigkeiten von Dresden nicht fehlen, so zum Beispiel der Fürstenzug oder das blaue Wunder, welches als Eisrutsche für die Kids erbaut wurde.

Eiswelt Dresden Eis Rutsche Blaue Wunder

Atemberaubend war auch die Frauenkirche, die so groß ist, dass man sogar darunter problemlos durchgehen kann.

Eiswelt Dresden Eis Frauenkirche

Was wäre eine Eis- und Schneewelt ohne dem Wintersport. Aus Eisblöcken wurden ebenfalls Figuren als Bobfahrer, Eishockey-Spieler, Snowboard-Fahrer oder Eiskunstläuferin gezaubert.

Eiswelt Dresden Eis Wintersport Eiskunstlauf Snowboard

Mein besonderes Highlight kam ziemlich zum Schluss: „Frozen – die Eiskönigin völlig unverfroren“ mit Anna, Elsa und dem süßen Olaf. Die sahen so echt aus, einfach zum dahinschmelzen. Ok, das war bei der Kälte zwar nicht möglich, aber das war so niedlich gemacht.

Ja und dann waren wir auch schon so gut wie am Ausgang. Naja, es war auch ganz gut so, denn ich spürte schon ganz schön die Kälte, vor allem im Gesicht und an den Händen.

Eiswelt Dresden Eis Makita Ice Carver

Also sind wir erst einmal aus der Eishalle rausgegangen um uns in der Vorhalle bei einer leckeren heißen Schokolade, Erbseneintopf und Apfelkuchen zu wärmen. Durchgewärmt sind wir dann natürlich noch einmal die Runde gegangen.

Mein Fazit zur Eiswelt

Ich bin immer noch hin und weg von den tollen Eisfiguren. Man kann es kaum glauben, dass es möglich ist aus Eis und Schnee solche Figuren und Bauten zu zaubern. Vor allem sehen sie wirklich fast wie die Originale aus.

Am Besten hat mir „Frozen – Die Eiskönigin völlig unverfroren“ gefallen. Nicht nur weil ich schon den Film und Olaf mag. Es ist einfach ein Hingucker. Aber auch die Frauenkirche ist richtig gut geworden.

Es war ein frostig-kalter, aber sehr spannender und schöner Ausflug in die Eiswelt Dresden. Ich kann jedem die Eiswelt wärmstens empfehlen. ?